Zum Hauptinhalt springen

Neujahrsgrüße

Liebe Verbandsbrüder, liebe Freunde und Förderer des Rotenberger Vertreter-Convents,

Keine Sorge, ich möchte Euch nicht mit einem Jahresrückblick langweilen, den Ihr an anderen Stellen und aus besser unterrichteten Quellen wesentlich fundierter und kompetenter in Eure Erinnerung zurückholen könnt.

Es ist mir aber schon ein Bedürfnis, Euch zum Jahreswechsel den einen oder anderen Gedanken nahe zu bringen und mit Euch zu teilen.

Das Jahr 2020 war, neben den zahlreichen Ereignissen auf allen Ebenen des täglichen Lebens, im Wesentlichen von den Auswirkungen und Unbequemlichkeiten, ja sogar Schicksalsschlägen der Pandemie bestimmt.  

Dieses Virus hat auf eine Weise in unser Leben eingegriffen, wie wir es uns nicht im Entferntesten hätten vorstellen können oder vorstellen wollen. Niemand hat noch vor Jahresfrist an Dinge wie social distancing, Maskenpflicht, Ausgangssperren, Kurzarbeit, Schulschließungen etc., etc. gedacht und doch mussten wir uns alle recht schnell mit der teilweise schockierenden Realität auseinandersetzen – unser zur Passivität verurteiltes Verbindungsleben oder der eingeschränkte Hochschulbetrieb sind nur kleine Teile in diesem betrüblichen Puzzle.

Ich möchte mich nicht in philosophische Ausführungen über die Vorteile, die positiven Auswirkungen oder die guten Seiten dieser Pandemie versteigen – und, ja…. es geht uns im Vergleich zu anderen Ländern verhältnismäßig gut… und das liegt nicht zuletzt an der Disziplin und vielleicht auch ein bisschen an der deutschen „Tugend“ Vertrauen in das, was früher Obrigkeit genannt wurde, zu haben.

Natürlich ist es erlaubt anderer Meinung zu sein, und jeder ist aufgerufen, sich mit den auferlegten Gegebenheiten kritisch zu befassen und sein Tun danach auszurichten. Allerdings muss dabei das Wohl der Allgemeinheit stets im Focus bleiben und es ist die Pflicht eines jeden Mitgliedes unserer Gesellschaft Schaden an ihr abzuwenden. Jetzt wird es vielleicht doch ein bisschen philosophisch: Ist nicht auch der Sinn des Lebens, das Leben seiner Mitmenschen lebenswert zu machen!!??

Unsere im RVC vertretenen Bünde beantworten diese Frage mit einem klaren JA, und es ist schön zu sehen, wie unsere Bünde über diese gesamte schwierige Zeit, das Leben in ihren Verbindungen am Leben, am Laufen gehalten haben. Das macht einen schon sehr stolz und ich bedanke mich, auch im Namen des Vorstandes und Beirats, für Eure Anstrengungen und Aktivitäten.

Der Silberstreif hat den Horizont überschritten und hat sich durch den Impfstoff und dessen Verabreichung zum Hoffnungsstrahl entwickelt. Natürlichen müssen wir die nächsten Etappen zu einem „normalen“ Leben weiterhin mit der bereits erwähnten Disziplin und dem notwendigen Durchhaltevermögen hinter uns bringen. Ich bin der Überzeugung, dass wir das an anderer Stelle verwendete Zitat der Bundeskanzlerin „Wir schaffen das!“ in Zuversicht und mit Optimismus in die Tat umsetzen werden.    

Ich wünsche Euch allen für das Jahr 2021, neben persönlichem und beruflichem Erfolg, die so wichtige Gesundheit und positive Energie, die vor uns liegenden Herausforderungen anzunehmen und sie zu meistern; viel Glück und noch mehr Spaß sollen als angenehme und gern genommene Begleiterscheinungen den Wunschkatalog komplettieren.

In diesem Sinne grüßt Euch verbandsbrüderlich

Mathias Pajunk v, Lingus, Beiratsvorsitzender des Rotenberger Vertreter-Convents